Das R.A.U.M.-Labor Eureglo-Maas-Rhein entsteht als virtureales Kompetenz- und Anwendungszentrum am TFI in Aachen. Ziel ist es, die mittelständische Bauprodukteindustrie auf ihrem Weg zu mehr Nachhaltigkeit, Digitalisierung und Kreislaufwirtschaft zu unterstützen. In enger Zusammenarbeit mit Forschung und Wirtschaft werden hier zukunftsfähige Produkte und Verfahren sowie zirkuläre Geschäftsmodelle entwickelt - etwa durch den Einsatz biobasierter und recycelter Materialien, digitale Prüf- und Produktionsprozesse sowie das Prinzip des "Living Building Lab", bei dem innovative Lösungen unter realen Bedingungen getestet werden. Digitale Zwillinge und interaktive Formate machen die Forschungsergebnisse für Fachkräfte, Auszubildende, Unternehmen und Öffentlichkeit erlebbar. Das R.A U.M.-Labor schafft neue Forschungskapazitäten für die Region, wirkt als Leuchtturmprojekt der Twin Transition (Nachhaltigkeit & Digitalisierung) und leistet Beiträge zur Erreichung der Klimaziele und zur Umsetzung der Kreislaufwirtschaftsstrategie auf Landes- und EU-Ebene.

Die FOM beschäftigt sich im Rahmen des Projekts mit der Erforschung der Bedeutung von Raumgestaltung, Materialien und Design für gutes Arbeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung und Erprobung erfolgreicher Coworking-Modelle, wozu auch die Erstellung eines Nutzungshandbuchs, die Durchführung von Seminaren und Workshops sowie Maßnahmen zur Sensibilisierung für nachhaltige Baumaterialien im Arbeitskontext gehören.

Verbund:

Konsortialführerin: TFI - Institut für Boden- und Raumsysteme an der RWTH Aachen e. V. 

Projektpartnerinnen & -partner:
•  Universitätsklinikum Aachen, AöR für die medizinische Fakultät der RWTH Aachen, Aachen
•  Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen; Lehrstuhl für Technik- und Organisationssoziologie (STO)
•  FOM Hochschule für Oekonomie & Management gGmbH, Aachen
•  Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule (RWTH) Aachen ABBt, Aachen
•  Universiteit Maastricht, Maastricht
•  Weseler Teppich GmbH & Co. KG, Wesel
•  Ulrich Berghaus, Troisdorf
•  Incoretex GmbH, Aachen

Förderprogramm: „Forschungsinfrastrukturen.NRW“, Zuwendung des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem EFRE/JTF-Programm NRW
(Aktenzeichen: 34.01.RAUM-EFRE-20500098)

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Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Axel Minten

Art des Projektes: Forschungsprojekt (Drittmittel)

Zeitraum: 14.02.2026 - 13.02.2029

Methodik:

•  Literaturrecherchen, Akzeptanzstudien zur Raumgestaltung und zu Demonstratoren
•  Entwicklung und Erforschung innovativer Arbeitskonzepte
•  Gestaltung und Erprobung erfolgreicher Coworking-Modelle
•  Erstellung eines Nutzungshandbuchs Coworking
•  Durchführung und Beforschung von Seminaren und Workshops
•  Maßnahmen zur Sensibilisierung für nachhaltige Baumaterialien im Arbeitskontext
•  Mitwirkung bei der Veröffentlichung der Ergebnisse
•  Unterstützung der Kommunikationsstrategie durch Social Media, Pressearbeit und Veranstaltungsorganisation 

Aufgrund der Arbeitsmarktsituation, aber auch rasanter Entwicklung der weiteren unternehmerischen Umwelt (Technologie und Werte) sind Verbesserung und Modernisierung der Arbeitsbedingungen im Kontext von New Work und Konzepte zur Beschäftigung über den Eintritt in das Rentenalter hinaus hochrelevante Themen im Gesundheitssektor. In der Studie sollen aus der aktuellen Forschung, aber insbesondere auch durch die Auswertung leitfadengestützter Interviews mit den verschiedenen Berufsgruppen im Krankenhaus (Pflege, Therapie, medizinischer Dienst, Hauswirtschaft) Ideen zur Modernisierung der Arbeit und des Arbeitens der Zukunft im Themenfeld generationen- und alter(n)sgerechtes Arbeiten generiert und daraus Handlungsempfehlungen für die institutionelle, aber auch personale Führung abgeleitet werden. 

Wissenschaftliche Leitung: Prof. Dr. Karin Marchand

Laufzeit: 01.02.2024-31.10.2024

Kooperationspartner: BG Klinikum Hamburg gGmbH

Gefördert durch: Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW)

Hintergrund:

Eines der dominierenden Themen im Gesundheitswesen ist der Mangel an Arbeitskräften. Neben der Akquise und Integration von migrierten Arbeitskräften sind die Verhinderung von Fluktuation, Verbesserung und Modernisierung der Arbeitsbedingungen im Kontext von New Work sowie Konzepte zur Beschäftigung über den Eintritt in das Rentenalter hinaus hochrelevante Themen. Das BG Klinikum Hamburg (BGKH) hat im April 2023 ein Multi-Stakeholder-Projekt zum Thema generationen- und alter(n)sgerechtes Arbeiten ins Leben gerufen, welches zum Ziel hat, ein Konzept für generationen- und alter(n)sgerechtes Arbeiten am BGKH Hamburg zu entwickeln.

Das Projekt hat zum Ziel, die folgende Fragestellung zu beantworten:

Welche Ansätze für generationen- und alter(n)sgerechtes Arbeiten lassen sich aus den Ideen der Mitarbeitenden aller wesentlichen Berufsgruppen in einer Klinik nach Prüfung mit vordefinierten Kriterien auf Basis von Studienlage, Realisierbarkeit und Best Practices ableiten? 

Methodisches Vorgehen:

Experteninterviews, Qualitative Inhaltsanalyse nach Mayring, kommunikative Validierung, forschungsliteraturbasierte Diskussion der Ergebnisse, Ableitung von Handlungsempfehlungen für die Praxis.